Projekte

Lebensraum Naturhecke – dran bleiben

Nach der Realisierung der Naturhecke im Nordteil des Parks werden wir die Neupflanzung einer Hecke im Südteil unterstützen. Hecken sind nebst Alleen, Wasserläufen und Baumgruppen wichtige Gestaltungselemente des öffentlichen Landschaftsparks. Sie bieten Vögeln Schutz, schaffen geschützte Verbindungswege für Tiere und sind Nahrungsquelle für zahlreiche Kleintiere. Unser Förderverein engagiert sich für die nachhaltige Entwicklung und Pflege dieser grünen Oase. Insbesondere liegt uns die Erhaltung der gartenhistorischen Elemente und Strukturen des Parkes am Herzen. Dazu gehören die Alleen, die Baumgruppen, Wiesen, Wege und die Gewässer. Den Nutzen unseres Projektes zur Realisierung einer neuen Wild-/Schutzhecke im Warteggpark sehen wir insbesondere in folgenden Aspekten:

  • Schaffung von zusätzlichem Lebens- und Nahrungsraum für heimische Vögel, Insekten und übrige Kleintiere
  • Bepflanzung ausschliesslich mit heimischen Pflanzenarten
  • Realisierung der Wild-/Schutzhecke mit einer Gesamtlänge von mindestens 40 Metern

Unser Verein ist davon überzeugt, dass wir mit unserem Projekt einen weiteren sinnvollen und nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung des Warteggparks leisten. Vielleicht erscheint Ihnen die Realisierung von 40 Meter Wild-/Schutzhecke auf den ersten Blick als wenig spektakulär. Aber alleine diese vermeintlich wenigen Meter bieten einer derart grossen Vielzahl von heimischen Tieren einen neuen Rückzugsort, dass wir der Auffassung sind: jeder Meter zählt!

Das Projekt Lebensraum Naturhecke unterstützt der Förderverein weiterhin; im Herbst dieses Jahres wird im Südteil des Warteggparks eine neue Hecke gepflanzt.

Naturhecke_03

Bildstöckli

Einweihung Bildstöckli & Flursegnung

Der Baumstrunk, Überbleibsel einer alten Sequoia am Wege hinter dem Schloss, inspirierte Mathias Thalmann, Gärtnermeister des Parkes, zu einem Bildstöckli. Ergänzend unter der Bronzekopie einer Madonna von Michelangelo schnitzte er Naturmotive und Ähren.

Bei schönstem Wetter trafen sich ca. 40 Personen zur Einweihung und anschliessenden Flursegnung. Gekrönt wurde dieser Anlass mit einem Apéro und gemütlichem Beisammensein.

Rubidendron

Ein Sitzobjekt für den Park

Wie wird aus einem Rorschacher Sandsteinrohling eine Skulptur? Diese Frage beantwortete der Förderverein Warteggpark mit dem Besuch im Bärlocher Steinbruch in Staad. Für den Förderverein Warteggpark begann der angehende Bildhauer Ruben Maria Pfanner Anfang April 2017 seine Arbeit an einem Sitzobjekt für den Warteggpark in Rorschacherberg. Das Ziel: im Westteil des Parks wird beim neuen Bach ein steinernes Sitzobjekt zu stehen kommen.

Ruben Pfanner absolviert seine Lehre bei der Künstlerin Ingrid Tekenbroek. Für seine Abschlussarbeit hat er sich über Monate mit der Örtlichkeit und der Natur des Parks befasst; er will mit diesem Sitzobjekt einen Bezug zu den Platanen am Bachufer herstellen. Nun begann er mit der Realisierung im Steinbruch. Der Förderverein lud ein, bei diesem spannenden Startschuss dabei zu sein.

Das Sitzobjekt von Ruben Pfanner wird bis Ende Mai fertiggestellt und Anfang Juni im Park an geplanter Stelle versetzt. Die feierliche Eröffnung findet zusammen mit der Veranstaltung «Lange Nacht der Bodenseegärten», am 11. Juni statt.

Eine weisse Plastikbank – Stein des Anstosses

Statement von Ruben Pfanner, angehender Steinbildhauer

«Meine Abschlussprüfung als Steinbildhauer stand vor der Tür. Es war meiner Lehrmeisterin Ingrid Tekenbroek und mir ein Anliegen, dass ich eine schöne und interessante Abschlussarbeit machen kann. Die Idee für diese Arbeit tauchte am unteren Eingang des Schlossparks Wartegg auf, wo eine weisse Plastiksitzbank stand. Meine Arbeit soll Jung und Alt ansprechen, die Schönheit des Parks und seine Umgebung bewusst machen und nicht zuletzt ganz einfach ein Ort sein, wo man in Ruhe sitzen und diese Oase geniessen kann. An einigen Stellen des Schlossparkes kommt das Rorschacher Sandsteinmassiv sogar bis an die Oberfläche, so dass für mich sofort klar war, dass dieser Sandstein das Material meines Sitzobjekts sein wird. Nach mehreren Gesprächen mit dem Förderverein Warteggpark und der Stiftung Landschaftspark Wartegg betreffend Machbarkeit, Kosten, Transport und Sponsoring, suchte ich einen geeigneten Platz und entwickelte Ideen für ein Sitzobjekt, das zum Verweilen einlädt und auf gestalterischer Ebene Kontakt aufnimmt mit den Platanen der Umgebung.

Die Firma Bärlocher Steinbruch und Steinhauerei AG stellt mir einen Monolith von fast zehn Tonnen zur Verfügung und die Firma Willy Dornbierer Transporte AG übernimmt den aufwändigen Transport meiner Arbeit. Bei beiden Firmen bedanke ich mich herzlichst für die sehr grosszügige Unterstützung!»

cabane No 7

Die cabane – Von der Expo.02 in den Warteggpark

Die cabane wurde ursprünglich für die Expo.02 vom Architekten Jean Nouvel entworfen. Auf abenteuerlichem Weg fand sie in den Warteggpark, wo sie heute als Raum der Stille allen Interessierten zur Verfügung steht. Der Schlüssel kann an der Hotelréception bezogen werden.

Ein gemeinnütziger Verein engagiert sich für den Erhalt der cabane und die darin stattfindenden Anlässe. Einmal im Jahr wird die cabane zum temporären Atelier. Die Kunstinstallation, die während dieser Zeit entsteht, ist öffentlich zugänglich. Die cabane bietet zudem Raum für Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Kleinkunst oder private Anlässe. Interessierte informieren wir gerne.

Kontakt: Schloss Wartegg, schloss@wartegg.ch, Tel. 071 858 62 62

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Flyer.

Projektplanung 2016

Detailkonzept PDF